Profi-Tipps für die Erstellung einer richtig guten professionellen Webseite

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Jeder, der sich um einen neuen Job bewirbt – egal, ob es sich um einen Hochschulabsolventen handelt, der ins Berufsleben einsteigt, oder um einen Profi, der seiner Karriere noch einmal einen Kurswechsel verpassen will –, benötigt eine perfekte, auffallende Webseite, mit der er bei einem Unternehmen Interesse für sich weckt.

Da es sich aber leichter darüber schreibt, als es selbst umzusetzen, lasse ich David Lee, CCO von Sqarespace, und Cindy Lewis, Growth-Marketing Lead bei Square eCommerce (ehemals Weebly), selbst erklären, was einer professionellen Webseite das gewisse Etwas verleiht.

Die Grundlagen des Look-and-Feel

Bevor wir mit dem Wesentlichen loslegen, gehen wir auf die drei Grundelemente ein, die eine Webseite laut Cindy Lewis enthalten sollte: eine einfache Navigation, klare und direkte Headlines und aufmerksamkeitsstarke Bilder. Was die Inhalte auf der Webseite anbelangt, so empfiehlt Cindy Lewis, einen Lebenslauf oder ein Portfolio einzubinden, ebenso Kontaktinformationen und eine Biografie. Cindy Lewis legt nahe, unterschiedliche Kontaktaufnahmemöglichkeiten zu hinterlegen, von Kontaktformular über E-Mail-Adresse bis hin zu Benutzernamen in den sozialen Netzwerken.

David Lee schlägt vor, die Biografie mit viel Bedacht zu formulieren. Man könne über die Art und Weise, wie eine Biografie geschrieben ist, „eine Menge über jemanden erfahren“.

„Es ist eine einzigartige Möglichkeit, sich einen Eindruck über die Persönlichkeit des Individuums zu verschaffen“, so David Lee.

David Lee glaubt nicht, dass es eine „wirkliche Formel“ für die Wahl der richtigen Schriften oder Farben für eine Webseite gibt. Er warnt nur davor, irgendwelche Elemente einzusetzen, die von der Hauptsache der Seite ablenken – Ihren Inhalten.

„Die Inhalte und die Arbeiten sollen im Mittelpunkt stehen“, so David Lee.

Allerdings ist eine „klassische“ Schrift wie Helvetica (eine serifenlose Schrift) oder Baskerville (eine klassische Serifenschrift) sicherlich eine gute Wahl – oder eben durch die Kombination seiner serifenlosen mit einer Serifenschrift einen „zeitlosen“ Look zu kreieren. Cindy Lewis schlägt vor, serifenlose Schriften wie Droid Sans, Lato oder Ubuntu zu verwenden, die auf Webseiten „häufig genutzt“ werden. Bei Serifenschriften empfiehlt sie Abril Fatface, Arvo und Josefin Slab.

„Die gewählte Schriftart kann ebenso wie Farben viel über Ihre Persönlichkeit aussagen und bestimmen, wie Sie online wahrgenommen werden“, so Cindy Lewis.

À propos Farben – Cindy Lewis empfiehlt, eine Farbpalette auszuwählen, da diese „den Grundton für das Design Ihrer Webseite bestimmt“. Während die Farbauswahl einfach erscheint, riet Lewis, sich auch dort Zeit zu nehmen und darauf zu achten, dass die gewählten Farben in einer kontrastreichen und dennoch komplementären Weise verwendet werden.

„Während man mit Kontrastfarben die Aufmerksamkeit auf sich zieht und wichtige Aktionen hervorheben kann, verleiht die Verwendung von Sekundärfarben anderen Aktionen oder Inhalten weniger visuelles Gewicht“, so Cindy Lewis.

Dos und Don’ts

  • Lassen Sie Ihre Webseite „Ihre Persönlichkeit widerspiegeln“, so Cindy Lewis. Sie sollte mehr als nur Ihren Lebenslauf und Ihre bisherigen Leistungen umfassen. Sie sollte zeigen, was Sie zu der Branche, in der Sie sich bewegen (oder der Sie angehören möchten), beitragen können. „Geben Sie potenziellen Arbeitgebern oder Kunden einen kleinen Einblick in die Person, mit der sie arbeiten werden“, empfiehlt Cindy Lewis. Das übergeordnete Ziel ist, Ihre Story möglichst gut zu erzählen.
  • Übersehen Sie nicht die URL. Laut Cindy Lewis ist ein Aspekt Ihrer Webseite, dass diese auch mit anderen Teilen Ihres Berufslebens in Berührung kommt wie Social Media, Ihr Lebenslauf und Visitenkarten. „Diese Art von Vernetzung ist etwas, das viele Menschen beim Erwerb einer Domain außer Acht lassen, aber ein Bonuspunkt bei der Entscheidung ist die Überlegung, was passiert, wenn Sie die URL Ihrer Webseite aussprechen oder diese in einem Gespräch erwähnen“, so Cindy Lewis.
  • Optimieren Sie Ihre Webseite für Mobilgeräte – stellen Sie dabei nicht nur sicher, dass alle Bilder passen oder dass die Seite auch wirklich auf den Bildschirm eines Mobilgerätes passt, sondern vergewissern Sie sich, dass die mobile Version Ihrer Webseite auch schnell lädt. „Geben Sie den Betrachtern Ihrer Webseite die Möglichkeit, sich in Ihrer Arbeit zu verlieren, aber zwingen Sie sie nicht dazu, alle Inhalte laden zu müssen, wenn sie einfach nur Kontakt zu Ihnen aufnehmen möchten“, so David Lee.
  • Vergessen Sie nicht, Ihre hochgeladenen Arbeiten zu erklären und stellen Sie sicher, dass Sie dem Design Ihrer Webseite genügend Aufmerksamkeit geschenkt haben. Ein häufiger Fehler ist, zwei Projekte auf einer Seite zu platzieren, die nebeneinander nicht wirklich toll aussehen. „Erklären Sie, wie Sie dorthin gelangt sind und was dies zu einem einzigartigen Bestandteil Ihres Portfolios macht“, so David Lee. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie das ausdrücken sollen, dann könnte es daran liegen, dass es einfach nicht so erinnerungswert ist, wie Sie dachten.
  • Berücksichtigen Sie in jedem Fall SEO (das ist gar nicht so kompliziert, wie Sie jetzt vielleicht denken). David Lee hat hier einen einfachen Tipp: Sprechen Sie auf Ihrer Webseite von sich selbst häufiger als Designer (wenn Sie einer sind), um Ihr SEO zu verbessern. Cindy Lewis ergänzt das noch um den Hinweis, Teile der Webseite zu optimieren wie die Seitentitel und -beschreibungen.

Dieser Artikel wurde von Ann-Marie Alcántara von Adweek verfasst und über das Verlegernetzwerk NewsCred rechtmäßig lizenziert. Bei Fragen zur Lizenzierung wenden Sie sich bitte an legal@newscred.com.